Erratum: Ungenauigkeit im Skript Privatrecht II, S. 56

22.06.2020
 

Liebe Studierende,

im Skript Privatrecht Teil 2 ist eine Ungenauigkeit entdeckt worden. Hinsichtlich der Verjährung wurde allein von Schadenersatzansprüchen gesprochen, richtig wäre allerdings gewesen, hier zwischen deliktischen Ersatzansprüchen und solchen im Rahmen der Mangelgewährleistung zu unterscheiden.

Der kursive Passus ist daher wie folgt zu ergänzen:

Für Schadenersatzansprüche gilt die allgemeine Verjährungsnorm des § 199 BGB, nämlich ab dem Ende des Jahres 3 Jahre ab Kenntnis von Schaden und Schädiger mit einer grundsätzlichen Obergrenze von 10 Jahren, sofern es sich nicht um Schäden am Körper handelt, für die eine Obergrenze von 30 Jahren gilt. Für verschuldensunabhängige Gewährleistungsbehelfe läuft demgegenüber gemäß § 438 Abs 1 Nr 3 BGB eine 2-jährige Frist ab dem Zeitpunkt der Übergabe.

Für deliktische Schadenersatzansprüche gilt die allgemeine Verjährungsnorm des § 199 BGB, nämlich ab dem Ende des Jahres 3 Jahre ab Kenntnis von Schaden und Schädiger mit einer grundsätzlichen Obergrenze von 10 Jahren, sofern es sich nicht um Schäden am Körper handelt, für die eine Obergrenze von 30 Jahren gilt. Für verschuldensunabhängige Gewährleistungsbehelfe läuft demgegenüber gemäß § 438 Abs 1 Nr 3 BGB eine 2-jährige Frist ab dem Zeitpunkt der Übergabe. Das gilt auch für alle vertraglichen Schadenersatzansprüche.